Notizen für die www.Initiative-Dialog.de
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09 November 2012
Greifswald: Neonazis stahlen "Stolpersteine"
Die in Greifswald von der Initiative des Kölner Künstlers Günter Demnig verlegten "Stolpersteine" wurden in der Nacht zum heutigen Gedenktag an die antisemitischen Pogrome 1938 aus ihren Verankerungen gebrochen und gestohlen. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, wurde eine Belohnung in Höhe von 2.500 € ausgelobt.
Stichwort: www.dialoglexikon.de/stolpersteine.htm
02 Juli 2007
Massenschlägerei zwischen Linken und Rechten in S-Bahn
Rostock (Deutschland), 02.07.2007 – Zur NPD-Demonstration am Samstag, den 30. Juni in Rostock kam es im Vorfeld in einer S-Bahn zu einer Schlägerei. Die Stadtbahn der Linie S2 war auf dem Weg von Güstrow nach Warnemünde, als Anhänger der linken Szene in der S-Bahn auf Anhänger der rechtsextremen NPD stießen, unter ihnen auch Udo Pastörs, Vorsitzender der Schweriner NPD-Landtagsfraktion. Es kam dann zu einer Schlägerei zwischen insgesamt 200 Personen.
Bei der Auseinandersetzung gingen mehrere Scheiben zu Bruch. Im Bahnhof Pölchow zwischen Schwaan und Rostock wurde der Zug dann gestoppt und durch Polizeikräfte geräumt. Die Strecke Rostock - Schwaan - Berlin/Hamburg war für knapp zwei Stunden gesperrt. Nach dem Polizeieinsatz konnte die S-Bahn ihre Fahrt mit 87 Minuten Verspätung fortsetzen und endete in Rostock Hauptbahnhof. Dort wurden dann von 141 Zuginsassen, darunter 47 aus dem rechtsextremen Spektrum, die Personalien festgestellt. Gegen 17 rechte und 37 linke Teilnehmer wird nun wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Insgesamt wurden sieben Menschen verletzt. Die anschließende Demonstration blieb durch einen massiven Polizeieinsatz weitgehend friedlich. +wikinews+
Bei der Auseinandersetzung gingen mehrere Scheiben zu Bruch. Im Bahnhof Pölchow zwischen Schwaan und Rostock wurde der Zug dann gestoppt und durch Polizeikräfte geräumt. Die Strecke Rostock - Schwaan - Berlin/Hamburg war für knapp zwei Stunden gesperrt. Nach dem Polizeieinsatz konnte die S-Bahn ihre Fahrt mit 87 Minuten Verspätung fortsetzen und endete in Rostock Hauptbahnhof. Dort wurden dann von 141 Zuginsassen, darunter 47 aus dem rechtsextremen Spektrum, die Personalien festgestellt. Gegen 17 rechte und 37 linke Teilnehmer wird nun wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Insgesamt wurden sieben Menschen verletzt. Die anschließende Demonstration blieb durch einen massiven Polizeieinsatz weitgehend friedlich. +wikinews+
21 September 2006
NPD: Fast 40 Prozent in der Gemeinde Postlow
Postlow (Deutschland), 21.09.2006 – In der 437 Einwohner zählenden Gemeinde Postlow, in der Nähe von Anklam, hat die rechtsextreme NPD laut dem vorläufigen Ergebnis des Statistischen Landesamts von Mecklenburg-Vorpommern (Stand: 17. September 2006, 22:45 Uhr) 38,2 Prozent der Stimmen bekommen.
Von den 144 Einwohnern, die zur Wahl gegangen sind, haben 55 NPD gewählt. Die NPD ist damit die stärkste politische Kraft im Ort. Bürgermeister Norbert Mielke erklärte, „er tue gar nichts dagegen“ und kann sich sogar vorstellen, selbst NPD zu wählen. +wikinews+
Von den 144 Einwohnern, die zur Wahl gegangen sind, haben 55 NPD gewählt. Die NPD ist damit die stärkste politische Kraft im Ort. Bürgermeister Norbert Mielke erklärte, „er tue gar nichts dagegen“ und kann sich sogar vorstellen, selbst NPD zu wählen. +wikinews+
10 September 2006
Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: NPD macht Boden gut
Schwerin (Deutschland), 10.09.2006 – Am 17. September wird in Mecklenburg-Vorpommern der neue Landtag gewählt. Jüngste Umfragen haben ergeben, dass die Chancen der rechtsextremistischen NPD, über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen, dramatisch gestiegen sind. Zwischen der SPD und der CDU zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Die SPD kommt nach Informationen des ZDF-Politbarometers vom 8. September auf 29 Prozent, die CDU erreicht 33 Prozent. Die FDP kommt auf sieben Prozent und liegt damit weit abgeschlagen hinter der Linkspartei, die mit 18 Prozent drittstärkste Kraft im Landtag wird. Die Grünen erreichen voraussichtlich vier Prozent und ziehen damit erneut nicht in den Landtag ein. Die NPD liegt nach dieser Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen, bei der in der Zeit vom 4. bis 7. September 2006 rund 1.000 Wahlberechtigte befragt worden sind, bei sieben Prozent.
Der amtierende Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringstorff (SPD), hat sich nur einen knappen Vorsprung in den Persönlichkeitswerten vor seinem Herausforderer Jürgen Seidel (CDU) erkämpft. Zwar würden 49 Prozent der Befragten Ringstorff bei der Wahl des Ministerpräsidenten bevorzugen, doch ist der Vorsprung des Amtsinhabers auf der Skala +5/-5 auf einen Zehntel-Prozentpunkt geschrumpft (Ringstorff: 0,9 und Seidel: 0,8). Die Mehrheit der Wähler (61 Prozent) favorisiert eine große Koalition aus CDU und SPD nach bundesdeutschem Vorbild. 29 Prozent befürworteten die Fortsetzung der rot-roten Koalition, die jedoch scheitern könnte, falls die Grünen über die Fünf-Prozent-Hürde kämen. Sowohl Seidel als auch Ringstorff haben es bis jetzt vermieden, Koalitionsaussagen zu treffen.
Der NPD werden nach unterschiedlichen Angaben sechs bis sieben Prozent prognostiziert, zehn Prozent der befragten Bürger gaben an, ihre Stimme möglicherweise der NPD geben zu wollen. +wikinews+
Der amtierende Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringstorff (SPD), hat sich nur einen knappen Vorsprung in den Persönlichkeitswerten vor seinem Herausforderer Jürgen Seidel (CDU) erkämpft. Zwar würden 49 Prozent der Befragten Ringstorff bei der Wahl des Ministerpräsidenten bevorzugen, doch ist der Vorsprung des Amtsinhabers auf der Skala +5/-5 auf einen Zehntel-Prozentpunkt geschrumpft (Ringstorff: 0,9 und Seidel: 0,8). Die Mehrheit der Wähler (61 Prozent) favorisiert eine große Koalition aus CDU und SPD nach bundesdeutschem Vorbild. 29 Prozent befürworteten die Fortsetzung der rot-roten Koalition, die jedoch scheitern könnte, falls die Grünen über die Fünf-Prozent-Hürde kämen. Sowohl Seidel als auch Ringstorff haben es bis jetzt vermieden, Koalitionsaussagen zu treffen.
Der NPD werden nach unterschiedlichen Angaben sechs bis sieben Prozent prognostiziert, zehn Prozent der befragten Bürger gaben an, ihre Stimme möglicherweise der NPD geben zu wollen. +wikinews+
05 Februar 2005
Juli/August 2001 auf Rügen
Heute besuchte mich eine junge Frau, wie sie in Hoffungen von Nazis nicht blonder aussehen könnte. Sie erzählt:
Rügen, Sommer im Jahr 2001, ein Fest, Musik, viele Menschen. Ein Babyskin kommt auf sie zu, hat Wünsche, die nicht Erfüllung gehen. Ihr Freund schickt ihn weg, er schlägt ihr mit der Faust auf die Nase, beschimpft sie als "Nutte", ihr Freund wehrt in ab, die ganze Nazi-Truppe fällt über die beiden her, die beiden liegen am Boden. Nazi-Stiefel von fast 20 Gestalten. Der Freund versucht ihr den Kopf zu schützen und steckt endlos ein bis zur Bewusstlosigkeit. Die Nazis machen sich aus dem Staub, als die entsetzte Menge näher rückt.
Hunderte Menschen wie paralysiert, keiner half, darunter Männer "wie Schränke" UND drei Polizisten, die nicht eingriffen, sondern gegen die beiden "Platzverweis" aussprachen = die sicherste Methode, um einem Verfahren wegen Amtsversagen zu entgehen.
Anzeige gegen "Unbekannt". - Es war eine "Kameradschaft" aus dem fernen Wittenberge, die oft in die Gegend kam. - Die Rücksichtnahme auf die dienstfeigen Polizisten lohnte nicht, denn NICHTS wurde an Tätern ermittelt. - Wittenberge muss anscheinend RIESIG sein.
Grüße von Sven
ps: vielleicht erinnert sich jemand an den "Ausflug in den Norden" und mag von den "nationalen Heldentaten" berichten
Diskussionen.de
Rügen, Sommer im Jahr 2001, ein Fest, Musik, viele Menschen. Ein Babyskin kommt auf sie zu, hat Wünsche, die nicht Erfüllung gehen. Ihr Freund schickt ihn weg, er schlägt ihr mit der Faust auf die Nase, beschimpft sie als "Nutte", ihr Freund wehrt in ab, die ganze Nazi-Truppe fällt über die beiden her, die beiden liegen am Boden. Nazi-Stiefel von fast 20 Gestalten. Der Freund versucht ihr den Kopf zu schützen und steckt endlos ein bis zur Bewusstlosigkeit. Die Nazis machen sich aus dem Staub, als die entsetzte Menge näher rückt.
Hunderte Menschen wie paralysiert, keiner half, darunter Männer "wie Schränke" UND drei Polizisten, die nicht eingriffen, sondern gegen die beiden "Platzverweis" aussprachen = die sicherste Methode, um einem Verfahren wegen Amtsversagen zu entgehen.
Anzeige gegen "Unbekannt". - Es war eine "Kameradschaft" aus dem fernen Wittenberge, die oft in die Gegend kam. - Die Rücksichtnahme auf die dienstfeigen Polizisten lohnte nicht, denn NICHTS wurde an Tätern ermittelt. - Wittenberge muss anscheinend RIESIG sein.
Grüße von Sven
ps: vielleicht erinnert sich jemand an den "Ausflug in den Norden" und mag von den "nationalen Heldentaten" berichten
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